Die Musical-AG des St.Ursula Gymnasiums präsentiert am Mittwoch, 28.Juni 2017:

„Peter Pan – ein Nimmerland Musical“ von Jan Radermacher und Timo Riegelsberger

Welcher Erwachsene träumt nicht davon, noch einmal Kind sein zu dürfen? Welches Kind hat sich nicht schon einmal gewünscht nie erwachsen zu werden? Wen wundert es da, dass sich die Geschichte um den Jungen, der nie erwachsen werden möchte, bei Alt und Jung größter Beliebtheit erfreut. Im Zentrum der Geschichte steht der junge Peter Pan im Spannungsfeld zwischen Erwachsen werden, Kind bleiben und Verwirklichung der eigenen Träume. Als Bühnenstück wurde Peter Pan erstmals  unter dem Titel „Peter Pan“ bzw. „The Boy Who Wouldn’t Grow Up“ am 27.Dezember 1904 in London uraufgeführt. 1906 wurde der Abschnitt von „Little White Bird“ als eigenständiges Buch „Peter Pan“ in Kensington Gardens veröffentlicht. 1911 adaptierte Barries den Stoff des Bühnenstücks für die Erzählung „Peter and Wendy“, die seitdem in den verschiedensten Fassungen unter dem Titel „Peter Pan“ zur Aufführung gebracht wird.

Kinder wie Erwachsene tauchen seit Generationen ein in die Geschichte um Peter und Wendy, die mit Hilfe der verlorenen Jungen und der Fee Tinkerbell gegen Captain Hook antreten. Die Musical-AG unserer Schule unter Leitung von Frau Judith Matern, Frau Barbara Sachs und Herrn Mark Schätzle nehmen ihr Publikum mit auf eine fantastische Reise nach Nimmerland.

Worum geht es in der Geschichte um Peter Pan:

Peter Pan bewohnt das Fantasiereich Nimmerland und weigert sich schlichtweg, erwachsen zu werden. Mit seiner Gruppe der "verlorenen Kinder" bietet er den rüpeligen Piraten mit ihrem fiesen Anführer Capt'n Hook die Stirn. Weit weg in London erwarten dagegen Mr und Mrs Darling von ihrer Tochter Wendy, dass sie vernünftig wird und sich nicht mehr mit Kinderspielereien abgibt. Doch die letzte Nacht, die Wendy noch im gemeinsamen Kinderzimmer mit ihren Brüdern John und Michael verbringen darf, nutzen die Geschwister, um mit Peter Pan ins Nimmerland zu entfliehen.

Das Dschungelbuch Musical

Präsentiert von der Musical- AG des St. Ursula Gymnasiums Freiburg

„Wenn ich Mowgli wäre, würde ich mich auch von euch retten lassen!“. Treffender hätte man die Stimmung nach der Premiere des Kindermusicals am Abend des 7. Juli 2016 nicht in Worte fassen können. Unser Schulleiter Herr Hummel sprach mit den eben zitierten Worten wohl allen Anwesenden aus dem Herzen. Unsere „kleinsten“ Musikerinnen und Schauspielerinnen waren an diesem Abend einmal wieder ganz „groß“.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Dschungelbuch? Diese basiert auf Erzählungen und Gedichten des britischen Autors Rudyard Kiplings (1865-1936). Er schrieb das Dschungelbuch 1894 nieder, und seitdem begeistern die Abenteuer um das Menschenkind Mowgli und seine tierischen Freunde über Generationen hinweg Alt und Jung. Dies ist nicht zuletzt der Verfilmung von Motiven der Dschungelbuch- Erzählungen durch Walt Disney im Jahre 1967 zu verdanken.

Die Musical-AG des St. Ursula Gymnasiums präsentiert

Peter Schindlers  „Zirkus Furioso“

Mittwoch, 1.Juli 2015

„Bühne frei“ oder besser „Manege frei für die jungen Künstlerinnen unter unseren Schülerinnen“ hieß es am Mittwoch, den 1.Juli 2015.

Welches Kind geht nicht gerne in den Zirkus, träumt von einem Leben als Star in der Manege und lässt sich verzaubern von den vielen verschiedenen musikalischen, akrobatischen, tierischen und künstlerischen Darbietungen der Zirkuswelt.

Wen wundert es da, dass sich die Unterstufenschülerinnen der Musical-AG unter der Leitung von Frau Judith Matern, Herrn Felix Berndt und Herrn Mark Schätzle mit Feuereifer auf das Musical „Zirkus Furioso“ von Peter Schindler gestürzt haben und in monatelanger Arbeit dieses Stück einstudiert und im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben erweckt haben.

Zum Inhalt:

Wo immer „Zirkus Furioso“ unter der Leitung von Zirkusdirektor Leo Pimpelmoser gastiert, da strömen die Menschen herbei um in den Genuss dieser weltberühmten Zirkustruppe zu kommen.

Doch an dem Abend, an dem die Truppe am St. Ursula zu Gast ist, geht alles schief. Die Katastrophe bahnt sich bereits zu Beginn des Abends an, als die Assistentin des Zirkusdirektors, Bella Stelle, einfach verschwindet. Ein Clown soll Bella Stella ersetzen, steht dabei aber mehr im Weg, als dass er für den zunehmend aus der Fassung geratenden Direktor Pimpelmoser eine wirkliche Hilfe darstellt.

Und dann verkündet Bärendompteur Grozzlicek auch noch, dass der Bär vor lauter Angst vor einer Maus nicht auftreten will. Alle Versuche ihn auf  die Bühne zu bewegen scheitern. Da helfen keine kalte Dusche und auch kein Honigverbot. Und dann reißt auch noch der Tiger aus.

Eine ganz besondere Premiere am Dienstag, 1.Juli 2014:

Die Musical-AG des St. Ursula Gymnasiums präsentierte

Peter Schindlers Kindermusical „Max und die Käsebande“

„Wieso eine ganz besondere Premiere?“ Das wird sich so mancher fragen. „Premiere ist Premiere!“ In diesem Fall nicht.

Um das verstehen zu können, müssen wir fast auf den Tag genau ein Jahr zurück gehen-  zum 4. Juli 2013. Damals hieß es an dieser Stelle zum allerletzten Mal: „Die Sing- und Spielgruppe des St. Ursula Gymnasiums präsentiert …“ Dieser Abend läutete das Ende der „Sing- und Spielgruppe“ unter der Leitung von Frau Ute Stüber und Frau Brigitte Stehle ein, die über mehr als 10 Jahre hinweg mit Schülerinnen der Unterstufe die verschiedensten Kindermusicals auf meisterliche Art und Weise zur Aufführung gebracht und damit diese Gruppierung unserer Schule weit über das St. Ursula hinaus bekannt gemacht haben.

Doch damit war es nun vorbei! Wie soll es weitergehen? Wird es weitergehen? Vielleicht unter einem anderen Namen? Mit einem neuen Konzept? Alle diese Fragen gingen uns vor einem Jahr durch den Kopf. Fest stand zu diesem Zeitpunkt nur: wenn es etwas Neues in dieser Richtung geben sollte, dann auf jeden Fall unter neuer Führung.

Und dann wurde zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 neben vielen anderen AG´s eine neue angeboten, die „Musical- AG“ für Schülerinnen der Klassenstufe 5-7. Frau Judith Matern, Herr Felix Berndt und Herr Mark Schätzle wagten den Neuanfang. Ihr Debütstück sollte Peter Schindlers Kindermusical „Max und die Käsebande“ werden.

Und mit ihnen machten sich etwa 50 kleine „Mäuse“ auf zu neuen Ufern.

Was kommt dabei heraus, wenn sich 50 kleine Mäuse (Schülerinnen der Unterstufe) zusammen mit ihren drei „Chefmäusen“ (Frau Matern, Herr Berndt und Herr Schätzle) durch einen Berg „Käse“ (Noten, lange einzuübende Texte, manchmal endlos lang scheinende Proben, vor allem dann, wenn die Mäuse auf dem Tischen zu tanzen versuchen) fressen?

Richtig! Ein Stück, in dem sich alles um Käse dreht.

Die Musical- AG des St.Ursula Gymnasiums präsentiert
Abraham- ein Musical von Jörg Ehni und Wolfgang Gentner

Abraham- Vater des Glaubens.
„Eine biblische Gestalt, auf die sich die drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam beziehen. Einer, der Gottes Ruf folgte und seine Heimat verließ im Vertrauen darauf, dass Gott ihm zahlreiche Nachkommen schenken würde. Einer, der solch großes Vertrauen in seinen Gott hatte, dass er bereit war, seinen einzigen Sohn zu opfern. Welch ein Vorbild für jede Gläubige und jeden Gläubigen!

Aber wenn man näher hinschaut, zeigt sich ein komplizierteres Bild. Wir begegnen einem Mann, dem seine Schafe scheinbar mehr wert sind als seine eigene Frau. Wir erleben einen Abraham, der mit schweren Entscheidungen zu kämpfen hat und bei all den Stimmen, die auf ihn einreden, Mühe hat, den richtigen Weg zu erkennen.
Das Musical „Abraham“ von Jörg Ehni und Wolfgang Gentner hält sich zum Großteil an die biblische Vorlage im Buch Genesis, Kapitel 12 bis 24. Einige Details aus den biblischen Texten wurden aus dramaturgischen Gründen verändert. So wurde aus Abimelech, dem König von Genar (eine regionale Macht im damaligen ägyptischen Herrschaftsbereich in Südpalästina), ein ägyptischer Pharao.