Die Musical-AG des St. Ursula Gymnasiums präsentiert

Peter Schindlers  „Zirkus Furioso“

Mittwoch, 1.Juli 2015

„Bühne frei“ oder besser „Manege frei für die jungen Künstlerinnen unter unseren Schülerinnen“ hieß es am Mittwoch, den 1.Juli 2015.

Welches Kind geht nicht gerne in den Zirkus, träumt von einem Leben als Star in der Manege und lässt sich verzaubern von den vielen verschiedenen musikalischen, akrobatischen, tierischen und künstlerischen Darbietungen der Zirkuswelt.

Wen wundert es da, dass sich die Unterstufenschülerinnen der Musical-AG unter der Leitung von Frau Judith Matern, Herrn Felix Berndt und Herrn Mark Schätzle mit Feuereifer auf das Musical „Zirkus Furioso“ von Peter Schindler gestürzt haben und in monatelanger Arbeit dieses Stück einstudiert und im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben erweckt haben.

Zum Inhalt:

Wo immer „Zirkus Furioso“ unter der Leitung von Zirkusdirektor Leo Pimpelmoser gastiert, da strömen die Menschen herbei um in den Genuss dieser weltberühmten Zirkustruppe zu kommen.

Doch an dem Abend, an dem die Truppe am St. Ursula zu Gast ist, geht alles schief. Die Katastrophe bahnt sich bereits zu Beginn des Abends an, als die Assistentin des Zirkusdirektors, Bella Stelle, einfach verschwindet. Ein Clown soll Bella Stella ersetzen, steht dabei aber mehr im Weg, als dass er für den zunehmend aus der Fassung geratenden Direktor Pimpelmoser eine wirkliche Hilfe darstellt.

Und dann verkündet Bärendompteur Grozzlicek auch noch, dass der Bär vor lauter Angst vor einer Maus nicht auftreten will. Alle Versuche ihn auf  die Bühne zu bewegen scheitern. Da helfen keine kalte Dusche und auch kein Honigverbot. Und dann reißt auch noch der Tiger aus.

So muss Zirkusdirektor Pimpelmoser bei dem Versuch den Abend mit dem Dummen August zu moderieren ständig improvisieren. Denn neben den oben beschriebenen Katastrophen hat Pimpelmoser es mit einem Fakir zu tun, der auf seinem Nagelbrett einen Mittagsschlaf hält. Dazu kommt ein Zauberer, der ständig seine Zaubersprüche vergisst, eine Giraffe, die bauchreden kann, wilde Pferde, ein Messerwerfer und ein Feuerschlucker, Seiltänzerinnen und Jongleure.

Sie halten die Vorstellung mehr oder weniger am Laufen, während hinter der Bühne die Suche nach Bella Stella und dem Tiger weiter geht. Und als die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht, tauchen Bella Stella und der Tiger wieder auf. Allein der Bär, der vor Angst aus seinem Fell gefahren ist, lässt sich nicht auf die Bühne bewegen. So muss  Direktor Pimpelmoser selber in das Fell des Bären schlüpfen und  als tapsiger Tanzbär nach der Pfeife des dummen August tanzen.

Die Handlung wurde musikalisch umrahmt von fetzigen, mitreißenden Melodien, witzigen Texten, Akrobatik pur, die den Akteurinnen spielerisch und musikalisch alles abverlangten, während sie für den Besucher der Aufführung einen hundertprozentigen Spaß garantierten. Kein Lachmuskel blieb an diesem Abend verschont.

Die Schülerinnen der Musical- AG haben ihre eigene spürbare Begeisterung für die Texte und Melodien dieses Stückes auf ihr Spiel übertragen und so in doppelter Hinsicht für eine furiose Vorstellung gesorgt. Gratulation!

Und wenn man bedenkt, dass diese Premiere an einem der heißesten Tage diesen Jahres stattgefunden hat, dann kann man die Leistung, die an diesem Abend von den Schülerinnen, ihrer Leitung und allen helfenden Händen auf und hinter der Bühne erbracht wurden, gar nicht hoch genug einschätzen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden dieses Abends, angefangen bei der musikalischen Begleitung der Künstlerinnen durch die „Zirkuskapelle“ unter Leitung von Herrn Paul Gross, über die Bühnenassistenz und Technik, die Maske, die Bühnenbild- und Kostümgestaltung bis hin zur Bewirtung der Besucher.

Den größten Dank am Schluss gilt den LeiterInnen der Musical AG, Frau Matern, Herr Berndt und Herrn Schätzle, und ihren Schülerinnen, die sich ein Jahr lang auf diesen Moment vorbereitet haben, und diesen Abend für uns so furios gestaltet haben.

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurem nächsten Projekt und freuen uns schon auf den nächsten Sommer, wenn es wieder heißt „Bühne frei“ für unseren „kleinen Großen“.

Hier finden Sie Bilder, die währen der Premiere entstanden sind.