Bericht über Ochsenhausen

28.01.2013. Endlich ist es wieder soweit. Etwas müde, aber voller Vorfreude belagerten wir die Busse, um noch einen guten Sitzplatz auf der Fahrt nach Ochsenhausen ergattern zu können, was mehr oder weniger gelang. Nach einer vierstündigen Fahrt durch idyllische Landschaften und einer kurzen Pause bei unserem Stamm-Rastplatz, erreichten wir das verschneite Kloster, das in den nächsten drei Tagen unser zuhause sein sollte. Schon erwartete uns ein Mittagessen, welches auf liebevolle Art zubereitet war, jedoch unsere Geschmacksknospen nur gering erregte.

Doch für den eigentlichen Höhepunkt der Freizeit, sorgten natürlich die lustigen und entspannten, aber trotzdem sehr effektiven Proben unter der Leitung von Frau Raab-Bollinger (Orchester) und Herr Ratzel (Chor). Zur Verstärkung brachten sie noch Frau van Gompel und Frau Wadle mit, die ihnen tatkräftig zur Seite standen, mit ihnen die Proben gestalteten und ihnen beim Essen Gesellschaft leisteten. Als der erste Tag zu Ende ging und Proben, sowie Abendessen bestritten waren, wurde das Kloster erobert. Zumindest bis 23 Uhr, denn von da an herrschte strenge Nachtruhe (die so gut wie immer eingehalten wurde!).  Das schlechte Verhalten der anderen Schule, die gerade ebenfalls Probentage hatten, ließ uns völlig kalt und hielt uns glücklicherweise davon ab „uns zu vermischen“ (Zitat v. Unbekannt ).

Der Dienstag war geprägt von Hochzeitstänzen, Morgenstimmungen, Bierhüten und Bergkönigen und natürlich von nachzuholendem Schlaf. Bei den Proben wurde bei Chor und Orchester der Fortschritt schnell deutlich. Durch Trennung der einzelnen Stimmen wurde eine noch größere Verbesserung erzielt. Auch deutlich sichtbar waren der Zusammenhalt und die Hilfe, die sich die jüngeren und älteren Schülerinnen gegenseitig anboten und somit eine entspannte Atmosphäre herrschte. Als wir Mittwochmorgen, voller Trauer, die letzte Probe antraten kam es zum ersten Zusammenspiel zwischen Chor und Orchester, die vorher immer in getrennten Häusern probten. Abschließend wurden einige Ergebnisse (für alle hätte die Zeit nicht gereicht) der vielen Proben gegenseitig aufgeführt und mit Jubel vollendet. Trotz des fragwürdigen Humors des Busfahrers erreichten wir nach vier Stunden Fahrt das Konzerthaus in Freiburg, wo wir freudig von Verwandten, Freunden und Bekannten in die Arme genommen und willkommen geheißen wurden. Die Fahrt wurde uns durch freie Wi-Fi (jedoch nur für 8 Leute, die schnellsten haben gesiegt) und unterhaltsame Witze des Busfahrers versüßt.

Wir danken Frau Raab-Bollinger, Herr Ratzel, Frau van Gompel und Frau Wadle, im Namen aller, die dabei waren, für ihr tolles Engagement, ihre Begeisterungsfähigkeit und einfach insgesamt die schöne Zeit, die wir mit ihnen erleben durften! Vielen Dank!

Stellvertretend für die gesamte Gruppe,

Julia Schulenburg und Nora Grüning