Zwei Musikkurse auf Kursfahrt zu den Bregenzer Festspielen: „Die Zauberflöte“

„Er ist Prinz

……mehr noch – er ist Mensch!“   (Mozart, 1791)

       

Deshalb stehen in der Inszenierung der Zauberflöte nicht die hellen oder dunklen Mächte von Priester Sarastro und Königin der Nacht im Mittelpunkt, sondern die Liebenden Pamina und eben der Prinz Tamino. 

 

Aber diese Oper auf der Seebühne in Bregenz/Österreich ist auch eine Oper der Fabelwesen: die Schlange, drei zum Leben erweckte Vogelpuppen aus der Welt der Dinosaurier und drei riesige Drachenhunde, die aus dem  Bodensee  ragen und den Eingang in die Zauberwelt der Oper bewachen. 

           

Die Zauberflöte, Sternchenthema im Neigungskurs Musik – da mussten wir Lehrer (Ratzel/Raab-Bollinger) unsere Schülerinnen incl. einiger  Mädchen des nächsten Kurses aus Klasse 10 nicht lange überzeugen, das Angebot der „crossculture night“ am Samstag, den 13.7.2013 wahrzunehmen.

Abfahrt  9.30 Uhr am Konzerthaus,  ab 14.00 Backstage-Führung und Tanz- Opern-bzw. Kreativworkshops und um 21.15 vor untergehender Sonne die Aufführung der Oper von Mozart.

Obwohl wir erst gegen 3.30 Uhr morgens in Freiburg  ermattet ankamen,  hatte das Ritual der Verwandlung des Liebespaares nach Bestehen  dreier  Tugendprüfungen in „edle“ Menschen

uns alle fasziniert.

 

                                                                            

Spontanes Feedback der Schülerinnen:

 

„tolles Bühnenbild & wunderschönes Königin- der- Nacht-Kostüm, toller Tag, besser als gedacht, aufwändig, „Wow“-Effekte, pompöses Bühnenbild, perfekte Tontechnik und parallel dazu verlaufende Akrobatik, sehr schöne Atmosphäre, tolle Requisiten, „Hugo Paul zu Bregenz“ (im Workshop von Anne und Dorothée hergestelltes Fabelwesen), „das ist der Teufel sicherlich“ (Zitat Papageno/Mohr Monostatos bei gegenseitigem Erblicken), Feuer-& Wasserprobe - echt gewirkt, hustende und spuckende Papagena als alte Hexe vor ihrer Verwandlung in ein wunderschönes Mädchen, Schweigegelübde, Papageno in Sneakers, goldene Kuppel, Pamina im Glasschrein“

Eva Raab-Bollinger