Intensivprobentage von Chor und Orchester in Ochsenhausen 2015

Am 9. Februar war es endlich wieder so weit: Mit zwei gut gefüllten Doppeldeckerbussen machten wir uns morgens auf den Weg durch die verschneite Winterlandschaft in Richtung Oberschwaben und Ochsenhausen. Nach etwa vier Stunden Busfahrt kamen wir in der schönen Landesakademie für die musizierende Jugend an.

Es gab ein leckeres Mittagessen, dann machten wir uns sogleich an die Arbeit: Unter der Leitung von Herrn Ratzel und Frau Skala probte der Chor im Bräuhaussaal, während Frau Raab-Bollinger mit dem Orchester an den Stücken feilte, die im April beim Konzert im Rahmen der Teilnahme am Deutschen Jugendorchesterwettbewerb zu hören sein werden. In Stimmproben wurden die schwierigen Stellen ausgiebig geübt, und so konnten wir alle mit dem Gefühl ins Bett gehen, etwas geleistet zu haben.

 

Am nächsten Morgen, der für die meisten sehr müde begann, wurde wieder intensiv geprobt. Den Nachmittag dagegen verbrachten wir hauptsächlich im Städtle, wo sich besonders der Discounter „Netto“ diesmal über außergewöhnlich viel junge weibliche Kundschaft freuen konnte. In der Abendprobe fügten der Chor und die Bläser den Abba-Hit „Money, Money, Money“ musikalisch zusammen. Dabei zeigten unsere Kontrabassistinnen (und besonders Frau Carella) ungeahnte Fähigkeiten am E-Bass.

Die Streicher probten währenddessen das „Kol Nidrei“ von Max Bruch gemeinsam mit Katharina, einer ehemaligen Ursula-Schülerin, die inzwischen an der Musikhochschule studiert und bei „Kol Nidrei“ den Cellosolopart spielt. Ein ziemlich ernstes Stück. Doch wegen einer unfreiwillig komischen Bemerkung von Frau Raab-Bollinger – Stichwort: die Hand im Schlamm – endete die Probe in sehr viel Gelächter.

Am letzten Tag trafen sich Chor und Orchester im Bräuhaus, um die gemeinsamen Stücke zu proben und sich gegenseitig etwas vorzuspielen. Danach mussten wir leider bereits „Auf Wiedersehen“ zu „unserem“ Kloster sagen und in den Bus Richtung Heimat einsteigen, wo wir dann gut, aber doch etwas müde gegen 16 Uhr ankamen.

 

Es bleibt noch, Frau Raab-Bollinger, Herrn Ratzel und Frau Skala ein herzliches Dankeschön für die drei ereignisreichen Tage zu sagen – und natürlich auch Frau Carella am Kontrabass und Frau Wilcken an der Geige! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal in Ochsenhausen!

 

Caroline Adam