Ochsenhausen 2017

So anders und doch so gleich.

Zwei volle Busse, zwei neue Leiterinnen und nur noch zwei Wochen bis zum Konzert.

Diese Dinge begleiteten uns nach Ochsenhausen. Wir hatten uns viel vorgenommen. Zu dem 42. Psalm von Felix Mendelssohn kam für das Orchester nun noch eine Ouvertüre seiner Schwester hinzu – Fanny Hensel, und für den Chor zwei Acapella-Stücke. Zuerst hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Aber es geschah ein Wunder: Am Ende waren alle von dem Stück überzeugt. Wer hätte gedacht, dass aus diesem Wirrwarr aus Noten und Tönen so ein schönes Zusammenspiel wird? Was wir nicht zuletzt, nein sogar besonders den Dirigenten und Dirigentinnen Herrn Ratzel, Frau Naab und Frau Skala, so wie allen anderen Lehrerinnen die dabei waren verdanken. Ihr habt uns wunderbar unterstützt, sodass wir uns nach dem Konzert im Glanze des Ruhms SPIEGELN können

Es war aber auch viel Arbeit. Gleich nach der Ankunft, natürlich nach dem Mittagessen (wie immer lecker :) ) , ging es sofort los mit den Proben. Die einzelnen Stimmen des Orchesters wurden getrennt, der Chor probte tutti. Während sich das Orchester fast ausschließlich mit der Ouvertüre befasste, gab es im Chor und bei den Hörnern ein paar Notenprobleme. Als diese dann gelöst waren, konnte losgelegt werden. Schon am Donnerstag Abend begann das große Duell: Wer kann sich mehr durchsetzen? Orchester? Oder Chor? Aber der Gesamteffekt war schon jetzt toll. Auf Hochtouren liefen danach auch die Lachmuskeln beim Bunten Abend. Selbstgeschriebene Songs, Sketche und ein Schlagerflashmob waren dabei. Aber der Höhepunkt waren Schneewittchen und die 7 Zwerge. Ein Stück der Lehrer und 12er. Selten bekommen wir solche Szenarien von Lehrern zu sehen. Schreiend (Frau Kaiser), mit Zöpfchen (Herr Ratzel) oder lispelnd (Frau Naab), durch und durch gelungen! Und dann war viel zu schnell die Heimreise fällig. Alle drängelten sich um die perfekten Sitzplätze im Bus, obwohl keiner wirklich gehen wollte.

Jetzt haben wir sogar das Konzert hinter uns, es war wunderschön.

Nächster Termin: die Amsterdamer kommen im März zum Gegenbesuch! Wir freuen uns schon darauf und hoffen, dass ale die noch nicht im Orchester spielen, jetzt (noch) mehr Lust darauf bekommen haben!

Sofia Flotho & Judith Friedlaender