AYSO meets SUSO

Begegnungskonzert am Samstag, 25.März 2017

Am Anfang war es lediglich eine Idee- daraus wurde ein Projekt, dass in der Geschichte unserer Schule wohl einzigartig bleiben wird. Sie wollten sich der Herausforderung stellen mit den besten Jugendorchestern Deutschlands in den Wettstreit zu treten. Keiner der Mitwirkenden hätte je darauf zu hoffen gewagt, dass die „Ursula Symphonics“ auf der einen Seite mit dem Deutschen Jugendorchesterpreis 2015 ausgezeichnet werden, noch, dass sie auf der anderen Seite Kontakt zu einem der besten Jugendorchester Hollands, dem „Amsterdam Youth Symphony Orchestra“ (AYSO), bekommen sollten, der zu einer Konzertreise unseres Schulorchesters nach Amsterdam im Juni 2016 führte.

Neben dem unvergesslich schönen Musikprojekt eines gemeinsamen Konzertes, dass die Jugendlichen in Amsterdam zur Aufführung brachten, knüpften unsere Mädchen viele neue wertvolle Kontakte und machten sehr viele positive Erfahrungen in ihrer Zeit in Amsterdam.

Nun stand der Gegenbesuch von AYSO an. Am Donnerstag, 23.März 2017, nach einer neunstündigen Busfahrt, trafen knapp 60 junge MusikerInnen von AYSO im St.Ursula Gymnasium ein. Für viele Orchestermitglieder auf beiden Seiten war es ein langersehntes Wiedersehen. Um keine Zeit zu verlieren, das gemeinsame Konzert sollte bereits zwei Tage später stattfinden, begannen nach einer kurzen Pause sogleich die Proben für den gemeinsamen Auftritt. Untergebracht wurden die Orchestermitglieder von AYSO bei den Familien der „Ursula Symphonics“. Hier konnten sich die Mitglieder von AYSO über Nacht erholen, bevor sie die gesamte Schulgemeinschaft mit einem kleinen Pausenkonzert am darauffolgenden Freitag erfreuten. Der Schulhof, der in dieser Jahreszeit nur von wenigen Schülerinnen zum Spielen genutzt wird, wurde zur Bühne. AYSO gab eine beeindruckende Kostprobe seines Könnens. An den Fenstern, in den Türen und nicht zuletzt auf dem Schulhof lauschten Schülerinnen wie KollegInnen den Klängen des Jugendsymphonieorchesters aus Amsterdam. Gemeinsame Proben und ein Ausflug in und um Freiburg festigten alte Freundschaften und ließen neue entstehen.

Am Abend des 25. März 2017 war es dann soweit! Es hieß: „AYSO meets SUSO“. „Musik verbindet!“ Wer kennt diesen Satz nicht?! Wenn aber insgesamt 120 junge MusikerInnen aus zwei Nationen diese Worte zum Leben erwecken und sie in ein wahres Feuerwerk an Klängen und Rhythmen umwandeln, dann bekommen diese zwei einfachen Worte eine ganz besondere, nicht zu vergessene Bedeutung. Als würde es die Entfernung von knapp 900km nicht geben! Als hätten sie immer schon zusammen geprobt und gespielt! Jacques Offenbachs Ouvertüre zu „La vie parisienne“, und vor allem Ronan Hardimans „Lord oft the dance“ werden die Besucher nie mehr vergessen. Hatten sie schon durch die von den Orchestern gestalteten einzelnen Programmteile zuvor einen wahren musikalischen Blumenstrauß offeriert bekommen, so stellte das Zusammenspiel der beiden symphonischen Orchester das grandiose Feuerwerk der Klänge am Ende dieses Konzertes dar, bei dem der Besucher musikalische Leckerbissen auf höchstem Niveau dargeboten bekam. Am Ende hielt es niemanden mehr auf dem Stuhl. Der Applaus nach dem Verklingen des letzten Schlusstones wollte kein Ende nehmen.

Zu verdanken hat die Schulgemeinschaft diesen unvergesslich schönen Abend den Leitern der beiden symphonischen Orchestern. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ gebührt an dieser Stelle dem Leiter des „Amsterdam  Youth Symphony Orchestra“, Herrn Peter Veenhuizen, der zusammen mit seinen jungen MusikerInnen die weite Entfernung nicht gescheut hat und mit unseren „Ursula Symphonics“ dem Besucher dieses beeindruckende Konzert geschenkt hat. Des Weiteren möchten wir uns bei den Leiterinnen unserer „Ursula Symphonics“, Frau Verena Naab und Frau Katharina Skala, ganz herzlich für ihr außergewöhnlich großes Engagement bedanken diese Begegnung Wirklichkeit werden zulassen. Allein die logistische Planung dieses Konzertprojektes neben den alltäglichen Verpflichtungen ist eine Leistung, die unsere größte Hochachtung verdient.

Wir wollen aber auch nicht die Person vergessen, die die ersten Kontakte geknüpft hat und diese gegenseitigen Konzertreisen erst möglich gemacht hat, unsere KollegIn (im Ruhestand) und bisherige Leiterin der „Ursula Symphonics“, Frau Eva Raab- Bollinger.

Bei allen Mitwirkenden von AYSO und SUSO und den vielen helfenden Händen vor und hinter der Bühne möchten wir uns an dieser Stelle für diese unvergesslich schönen Tage der musikalischen Begegnung bedanken.

Das letzte Wort aber haben unsere Gäste, in diesem Fall Herr Peter Veenhuizen, der am Ende des Konzertes nach dem Verklingen des letzten Applauses meinte: „Bis zum nächsten Mal!“

AYSO und seinen Betreuern wünschen wir eine gute Heimreise und hoffen auf das versprochene Wiedersehen.

Hier finden Sie Bilder, die während des Konzertes aufgenommen wurden.