Paris-Austausch vom 16.03.-23.03.2015

Nachdem wir bereits im September 2014 unsere französischen Austauschpartner aus der "Ecole Massillon" in Paris eine Woche lang zu Gast hatten, durften wir, die deutschen Schülerinnen des "St. Ursula Gymnasiums" Freiburg und unsere Lehrerinnen Frau Billek und Frau Bleicher, unsere Freunde in Paris besuchen. Dieses Mal begleitete uns unser Direktor Herr Hummel zwei Tage lang.

Am Montag, den 16. März 2015 ging es endlich los. 30 Schülerinnen der 7. Klassen waren sehr aufgeregt und konnten es kaum erwarten nach Paris zu kommen. Der TGV brachte uns mit 320 Stundenkilometern  an den "Gare de l'Est". Von  dort ging es mit der Metro direkt zu unserer Partnerschule, die im Herzen von Paris im 4. Arrondissement,  liegt. Wir lagerten unser Gepäck in der Schule und machten uns bei herrlichem Wetter auf den Weg zur Besichtigung der berühmten Kathedrale "Notre Dame", wanderten weiter  zum "Jardin du Luxembourg", machten die ersten Fotos und genossen das leckere Eis von "Berthillon".

Später wurden wir in der Schule herzlichst willkommen geheißen und konnten endlich unsere Austauschschüler wiedersehen!  Der Schulleiter Herr Michon empfing uns mit einer sehr interessanten Geschichte über die Entstehung von Paris und der Schule. Alle bewunderten die wunderschön renovierte Fassade und die Architektur dieser sehr alten Schule.

Anschließend durften wir mit unseren Austauschschülern nach Hause  fahren und die Familien kennen lernen. Wir merkten sehr schnell, dass das Leben in der Schule und im Alltag in Frankreich sehr verschieden ist von unserem Leben in Deutschland. Für einige von uns war das eine Herausforderung, aber man musste sich daran gewöhnen. So ist das eben: …andere Länder, andere Sitten!

 Am nächsten Morgen ging es dann zum Louvre mit Besichtigung der Pyramide. Wir haben gelernt, dass es eine "Axe historique" gibt, die vom Louvre über den "Jardin des Tuilleries", die "Place de la Concorde", die "Champs Elysées" und den "Arc de Triomphe" bis zur "Grande Arche" in "La Défense" führt.  Auf den Champs-Elysées durften wir Shoppen, stellten aber fest, dass dort alles sehr teuer ist. Das Viertel "La Défense" mit seinen modernen gläsernen Hochhäusern und die  "Grande-Arche"  haben uns sehr beeindruckt. Zurück im "Marais", dem Stadtviertel, in dem sich die Schule befindet, besuchten wir die "Place des Vosges" und das "Institut du Monde Arabe" von dessen Aussichtsterrasse man einen schönen Blick über Paris und die Seine hat.

Am Mittwoch dann der Eiffelturm! Es war zwar war sehr kalt, trotzdem waren wir glücklich, endlich das Symbol von Paris besteigen zu können. Da die französischen Schüler Mittwochnachmittag schulfrei haben, verbrachten wir den Rest des Tages mit unseren Austauschpartnern.

Am nächsten Morgen konnten wir die wunderschönen "Galeries Lafayette" bestaunen und fuhren anschließend zum "Centre Pompidou", einem sehr modernen Gebäude, in dem sich unter anderem auch das Museum für moderne Kunst befindet. Zum Mittagessen haben wir die französische Schulkantine kennengelernt und waren über die große Essensauswahl begeistert.

Ein Höhepunkt unseres  Aufenthaltes war der gemeinsame Ausflug mit unseren Partnern in das Kino "La Géode" im "Parc de la Villette". Leider war der Film in  französischer Sprache, und wir konnten nicht alles verstehen. Aber trotzdem war es eine schöne Erfahrung.

Was uns noch fehlte? "Sacré-Cœur" natürlich! Diese Kirche konnten wir doch nicht auslassen. Trotz schlechten Wetters spazierten wir am Freitag durch die malerischen Straßen des Viertels  Montmartre, sahen auch den letzten Weinberg von Paris, besichtigten die Kirche und kauften letzte Geschenke, bevor es dann zu unserer nächsten Station, dem Musée Rodin mit seinen berühmten Skulpturen ging. Schnell hatte jede von uns ihre Lieblingsskulptur gefunden. Zum Abschluss machten wir dann noch eine Bootsfahrt auf der Seine. Dies war nochmal eine Chance Paris zu sehen und viel Interessantes zu erfahren.

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien, es gab eine Party und die Familien boten uns viele Attraktionen an. Deshalb war es schwierig, als wir uns dann am Montag von unseren französischen Freunden verabschieden mussten und uns auf den Weg zum Gare de l´Est machten. Zum Glück erwarteten uns unsere Familien in Freiburg.

Wahrscheinlich hatten alle etwas Angst, was uns in Paris und vor allem in unserer Gastfamilie erwarten würde. Aber letztendlich verflogen die Zweifel und wir hatten eine tolle Zeit in Paris. Wir würden diese Erfahrung immer wieder machen wollen und deswegen auch noch mal ein großes Dankeschön an alle Familien und alle Lehrer, die uns diese Reise ermöglicht haben! Wir werden sie nie vergessen!

Marie Postiglione und Charlotte Straka, Klasse 7e