„Woche der Stille“ am St. Ursula-Gymnasium

Wir Menschen brauchen einen Gegenpol zu Lärm und Stress, die auch unseren (Schul-) Alltag bestimmen.

Aus dem Innehalten heraus können wir wieder kreativ sein und neu ausgerichtet unser Leben gestalten.

In der spirituellen Praxis aller Religionen ist Stille ein zentrales Element und kann einen Zugang zum Geheimnis des Lebens eröffnen.

Wo und wie wir Stille in uns finden, kann so unterschiedlich sein, wie wir Menschen sind.

Eingebunden in die 3.  Freiburger „Woche der Stille“ (www.stille-in-freiburg.de) gingen wir den unterschiedlichen Facetten der Stille auf die Spur:

  • Im Raum der Stille – Pause der Stille (in der ersten Pause):  Schülerinnen und Lehrkräfte kamen im Gottesdienstrum einfach vorbei, um zu schweigen, um Ruhe zu spüren und innezuhalten, um für eine Weile den „Stecker zu ziehen“ und neue Kraft zu schöpfen.
  • Beim Angebot der Stille (in der Mittagspause und im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung):  Taizelieder, Yoga und Entspannungsangebote
  • Schweigen für den Frieden:  Mit dem Läuten der Kirchenglocken um 12.00 Uhr unterbrachen ein paar Schulklassen den Unterricht, um innezuhalten und zu schweigen.
  • Zur Ruhe kommen am Mittag (im Freiburger Münster): Impulse zu Stille und Musik.

Wir freuen uns, welch Anklang die „Stille“ am St. Ursula-Gymnasium gefunden hat.

Für mehr wohltuende Stille müssen wir glücklicherweise nicht nach Sibirien auswandern.

Was es braucht ist nur die Entscheidung, uns ab und zu bewusst dem Lärm zu entziehen.

Also: Pssssst!

 

Manuela Längle, Schulseelsorgerin

Martina Wieber, Schulsozialarbeiterin