Leitlinien

Wir orientieren uns an den Stärken und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Wir decken bereits vorhandene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auf, machen sie bewusst und fördern diese. Daraus ergibt sich die Möglichkeit die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Unser leitendes Prinzip ist „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Dies bezeichnen wir mit Ressourcenorientierung.

 

Wir sehen und fördern den Menschen in seiner Gesamtheit und all seinen Lebensbezügen.

Wir begegnen Schülerinnen und Schülern wertschätzend und respektvoll und berücksichtigen ihre subjektiven Erfahrungen und Lebenswelten, die ihre Persönlichkeit und Handlungsmuster prägen.

Wir betrachten Schule nicht ausschließlich als Leistungsort, sondern als Lern- und Lebensraum in dem auch personale und soziale Kompetenzen gelernt und erworben werden.

Wir setzen uns für eine lebendige Kommunikation und Kooperation innerhalb der Schule, mit allen am Schulalltag beteiligten Personen, und außerhalb der Schule mit Fachdiensten der Jugendhilfe und anderen Institutionen ein, um eine effektive und bedarfsgerechte Unterstützung zu schaffen.

Dies bezeichnen wir mit Sozialraumorientierung.

 

Wir handeln nicht nur für, sondern mit Schülerinnen und Schülern.

Wir betrachten die aktive Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an Entscheidungsprozessen im Schulalltag als Chance.

Wir fördern die Einbeziehung und Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb der Schule.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler, ihrem Alter und ihrer individuellen Entwicklung entsprechend, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Dies bezeichnen wir mit Partizipation.

 

Wir erkennen individuelle und gesellschaftliche Problemlagen, die zu Benachteiligung führen können. Durch frühzeitige Angebote ermöglichen wir einen konstruktiven Umgang der Schülerinnen und Schüler mit schwierigen Situationen.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler darin ihr Selbstwertgefühl zu stärken, die Selbstwahrnehmung zu schärfen sowie Problembewältigungsstrategien zu entwickeln und zu erweitern.

Durch individuelle Begleitung und Unterstützung, Einbeziehung des sozialen Umfeldes sowie gezielte Kooperation und Vernetzung mit der Schule und weiteren Institutionen reagieren wir im Vorfeld auf entstehende Problemlagen.

Dies bezeichnen wir mit Prävention.

 

Wir legen Wert auf fachlichen Austausch und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Schule.

Innerhalb der Schule arbeiten wir mit der Schulleitung, den Lehrkräften, den Eltern und weiteren am Schulalltag beteiligten Personen, außerhalb der Schule mit Fachdiensten der Jugendhilfe und anderen Institutionen, zusammen. Dies ermöglicht die Bündelung von Interessen und erweitert den Handlungsspielraum aller Beteiligten.

Damit unterstützen wir Schulentwicklung.

Dies bezeichnen wir mit Kooperation.

 

Wir stellen uns an die Seite der Schülerinnen und Schüler und nehmen uns ihrer Anliegen an.

Wir begegnen den Sichtweisen der Schülerinnen und Schülern mit Achtung und Akzeptanz. Wir sind mit ihnen solidarisch und behandeln die Informationen die uns mitgeteilt werden vertraulich. Unser Handeln richten wir am Wohle der jungen Menschen aus, d.h. wir setzen uns für ihre Belange und Interessen ein, bieten ihnen fachliche Unterstützung, Wertorientierung und Lebensperspektive an und vertreten diese, wenn sinnvoll nach außen. Dies bedeutet, dass wir ihre Handlungen und Vorgehensweisen nicht kritiklos übernehmen, sondern dass wir gemeinsam mit ihnen nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Dies bezeichnen wir mit Parteilichkeit.

 

Wir unterstützen und begleiten Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Identitätsfindung als Frau und als Mann.

Mädchen und Jungen haben unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Lebenswelten. Wir passen unsere Angebote diesen unterschiedlichen Voraussetzungen an.

Wir schaffen mit geschlechtsspezifischen Angeboten für Mädchen und Jungen Freiräume, um tradierte Rollenzuweisungen bewusst zu machen, zu hinterfragen und ggf. zu verändern.

Dies bezeichnen wir mit Geschlechterdifferenzierung.

 

Wir machen Angebote, die von den Schülerinnen und Schülern aus eigener Entscheidung angenommen werden können.

Die Entscheidungsfreiheit ermöglicht und unterstützt die Selbstentfaltung und fördert den Aufbau tragfähiger Beziehungen.

Dies bezeichnen wir mit Freiwilligkeit.

 

Wir begegnen Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser oder ethnischer Herkunft mit Respekt, Offenheit und Akzeptanz.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler in der konstruktiven Auseinandersetzung mit sozialen Konflikten und sensibilisieren sie für unterschiedliche kulturelle Hintergründe. Wir fördern Verständigung und Begegnung unter Schülerinnen und Schülern unabhängig von deren Herkunft.

Dies nennen wir interkulturelle Kompetenz.